... in Spanien?

 

Rückblick zur Spanienfreizeit 2019

Ein kleines Städtchen in Spanien am Mittelmeer. Nicht weit von der Metropole Barcelona entfernt liegt Caldes d’Estrac. Ein wunderschöner kleiner Ort, an den es uns auch dieses Jahr wieder verschlagen hat. Anfang der Pfingstferien haben wir uns mit fünf Jugendleitern, unserer Diakonin Beatrix Bayerle und 24 Teilnehmern auf den Weg gemacht. Nach einer langen Busfahrt sind wir Samstagvormittag in unserem schönen Selbstversorger-Häuschen angekommen, welches nur ein paar Minuten Fußweg vom Strand entfernt ist.

Dort angekommen nahmen wir uns erstmal Zeit, uns mit dem Haus vertraut zu machen und die Sachen auszupacken. Nach einer kleinen Stärkung ging es dann erstmal dran, die Gruppe kennenzulernen; da wir dreißig Personen waren, durften Namenspiele nicht zu kurz kommen. Na, und was fehlt dann noch für einen gelungenen ersten Tag in Spanien? Genau, ein Spaziergang zum Strand, um sich in der Sonne zu entspannen und im Meerwasser abzukühlen. Der Strand wurde wohl für viele bald zum Lieblingsort und wir besuchten ihn fast jeden Tag. Neben Schwimmengehen wurde viel gefaulenzt, aber auch die Sportler kamen beim Volleyballspielen nicht zu kurz.

Neben unseren Strandausflügen bot sich den Teilnehmern noch ein abwechslungsreiches Programm mit zwei Tagesausflügen. Wir veranstalteten eine Schnitzeljagd durch den ganzen Ort, bei der die Jugendlichen in kleinen Gruppen mit vollem Einsatz verschiedene Aufgaben lösen und bewältigen mussten. Um das Gemeinschaftsgefühl zu stärken, spielten wir im nahegelegenen Park Teamspiele und veranstalteten dort auch eine Olympiade mit unterschiedlichen Disziplinen. Der Limbo-Wettstreit brachte wohl den krönenden Abschluss dieser Olympiade.

Auch für die kreativen Köpfe unter uns war Programm geboten: zweimal veranstalteten wir eine Kreativ-Werkstatt, in der wir unseren künstlerischen Gedanken freien Lauf lassen konnten. Es wurden Gläser für Teelichter bemalt und beklebt, mit selbst gesammelten Materialien vom Strand, damit sich jeder ein bisschen Strand mit nach Hause nehmen konnte. Beim zweiten Mal holten wir die Batikfarben raus und färbten Socken in den schönsten Farben ein.

Unser erster Tagesausflug ging in einen Wasserpark mit unterschiedlichen Rutschen und Schwimmbecken. Von dem nicht ganz optimalen Wetter ließen wir uns aber die Laune nicht verderben und machten uns die positive Seite zum Vorteil, dass wir praktisch alleine in einem sonst überfüllten Wasserpark sind. Das hieß für uns keine langen Schlangen zum Anstehen, wir konnten einfach gleich bis nach vorne gehen und losrutschen. Nach ein paar Stunden wurde es dem ein oder anderen dann doch kalt und so gingen wir zu einem Spiele-Nachmittag über, bei dem fleißig Karten gespielt wurden.

Mit deutlich besserem Wetter fuhren wir donnerstags nach Barcelona los. Dort angekommen, besuchten wir zuerst die Sagrada Familia von außen. Den Blicken nach zu urteilen kann dieses wunderschöne Gebäude auf den ersten Blick überwältigen. Mit ein bisschen Wissen über die Sagrada Familia gefüttert und nach einer kleinen Fotoorgie ging es mit einem kleinen Spaziergang weiter zur Plaza de catalunya, von wo aus die Teilnehmer in Kleingruppen selber losziehen durften, um sich diese schöne Stadt anzuschauen und shoppen zu gehen.

Das Abendprogramm durfte natürlich auch nicht fehlen und so hatten wir auch abends viel Spaß gemeinsam bei lustigen Spielen und Quizz.

Nach so viel Programm, Erfahrungen, Erlebnissen und Eindrücken jeden Tag beendeten wir jeden Abend den Tag mit einer kleinen Andacht. Hierfür war unser kleiner, in Terrassen aufgeteilter Garten wohl der beste Platz. So versammelten wir uns vor dem Schlafengehen alle nochmal, um gemeinsam zu singen, über verschiedene Impulse nachzudenken und die angenehm kühle Nachtluft unter dem spanischen Sternenhimmel zu genießen. In solchen Momenten merkte man dann, wie gut die Gruppe zusammengewachsen war und wie schön es ist, einfach noch ein bisschen beisammen zu sitzen und die Zeit in vollen Zügen zu genießen.

Alles In allem kann man die Spanien-Freizeit wohl einen großen Erfolg nennen. Diese Tage werden wohl allen noch langen in Erinnerung bleiben als eine schöne Zeit voll Abenteuer und Entspannung.

Julia Sailer